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Safety Trophy 2010


Rund 60.000 Leser beteiligten sich an der Safety Trophy. Die letzten 20 fuhren in Papenburg um den Gesamtsieg

Am Ende entscheiden 13 Zentimeter über den Sieg: Beim Bremsen patzt der in der Gesamtwertung führende Christian Gaier – die Chance für seinen Verfolger Frank Lehnert. Doch auch der Elektriker aus Krefeld bringt den Mercedes E 250 CDI erst nach 40,8 Metern zum Stehen, landet nur einen Platz vor Christian Gaier. So gewinnt der jungen Dortmunder die Safety Trophy mit einem Punkt Vorsprung – das knappste Finale in der vierjährigen Geschichte des Sicherheitswettbewerbs.

Auch die Partner von der AXA Versicherung, Goodyear und Mercedes Benz Sind von dem Ergebnis überrascht: „So ein enges Finale hatten wir noch nie“, zeigt sich Stefanie Rehbein von Mercedes erstaunt. Wie Christian Gaier und Frank Lehnert hatten sich rund 60.000 Leser an der Ausschreibung zur Safety Trophy beteiligt und die Fragen zum Thema Sicherheit richtig beantwortet.

Sechs Wochen später stehen die 20 Finalisten mit laufenden Motoren auf der Teststrecke in Papenburg. Dort wo Mercedes sonst in der Abgeschiedenheit des Emsländer Moors seine geheimen Prototypen testet, kämpfen die Teilnehmer um den Gesamtsieg. Das Feld ist bunt gemischt, die Spannung steigt: Der 27-jährige Christian Gaier zählt von Anfang an zu den Favoriten – er ist früher Formel-Rennen gefahren. Doch andere Teilnehmer bringen mehr praktische und theoretische Erfahrung mit: So ist Herbert Kersten als Lastwagen-Fahrer schon beruflich viel unterwegs und liest seit 35 Jahren die AUTO ZEITUNG.

Irmgard Rase, Rentnerin aus Köln, denkt dagegen nicht an den Sieg: „Ich möchte bei den Prüfungen zuerst einmal lernen, wie ich mich im Ernstfall richtig verhalte.“ Dafür sind fünf erfahrene Instruktoren der AUTO ZEITUNG zuständig. Diese zeigen den Kandidaten, wie sie sich in den Prüfungen richtig verhalten.

Die Kontrolle behalten
An vier der insgesamt sechs Stationen müssen die Teilnehmer ihr Fahrkönnen unter Beweis stellen. „Dabei geht es nicht um Schnelligkeit“, so Instruktor und AUTO ZEITUNG-Redakteur Martin Urbanke, „sondern darum, das Auto in jeder Situation unter Kontrolle zu behalten.“ Klingt einfach, aber auf nasser Fahrbahn verhält sich das Auto plötzlich ganz anders als gewohnt. Beim Nasshandling lernen die Kandidaten, wie sich der Mercedes an der Haftgrenze der Reifen bewegt. Doch mit den Hinweisen der Instruktoren haben alle Teilnehmer die Situation bald unter Kontrolle – mit neuen Reifen. „Bei alten Pneus sieht das wieder ganz anders aus“, erklärt Holger Rehberg, Reifenexperte von Goodyear. „Schon bei noch erlaubten drei Millimeter Profiltiefe verlängert sich der Bremsweg bei Nässe um bis zu elf Meter.“

Auch Parken ist schwer
Neben dem Nasshandling ist der Slalom die beliebteste Station bei den Teilnehmern. Hier zählt eine runde, gleichmäßige Fahrweise. Beim Einparken zeigt sich, dass eine von außen betrachtet große Parklücke plötzlich ganz eng werden kann, wenn man im Auto sitzt. Während sich die weiblichen Teilnehmer bei den fahrdynamischen Übungen eher zurückhalten, zeigen sie hier, dass alte Vorurteile längst ausgedient haben: Grit Paepke stellt das Mercedes T-Modell in 24 Sekunden in die Parklücke und erzielt damit in dieser Kategorie den zweiten Platz.

In der Gesamtwertung hat sie gegen Christian Gaier und Frank Lehnert jedoch keine Chance. Die beiden gewinnen je zwei der sechs Übungen und werden je einmal Zweiter. Nur beim Bremsen patzen sie. Hier schlägt die Stunde von Irmgard Rase, die ihren Mercedes E 250 CDI deutliche 1,7 Meter vor den beiden Gewinnern zum Stehen bringt: „Ich hatte am Anfang schon Bedenken, ob ich die Prüfungen alle bestehe. Aber die Tipps der Instruktoren haben mir sehr geholfen. Heute habe ich viel über sicheres Autofahren gelernt.“ Dem können sich die anderen Teilnehmer nur anschließen.

Markus Bach
Aktuelle Themen Audi Motorsport: Alle Infos zum AUDI A4 DTM und R15 TDI Nissan Sportscar Battle: Wer sichert sich die Rennfahrer-Lizenz?(Quelle)


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